Atemtherapie
Die Atemtherapie mit dem psycho-somatischem Ansatz (Wirkung der Psyche auf den Körper)
hat sich aus der Begegnung der westlichen Atemtechniken und dem fernöstlichen Atemwissen
entwickelt. Bewußtes Atmen vitalisiert den Körper und weckt wieder die Lebensgeister.
Die Verbindung zum Kosmos wird nach unserer Überzeugung wieder hergestellt.
Die Atemtherapie basiert darauf, den Menschen in seiner Ganzheit (Körper, Seele und Geist)
zu erfassen. Dabei ist es ein wesentlicher Bestandteil der Therapie, dem eigenen Atem
bewußt zu erfahren und zuzulassen. Ebenso verhält es sich mit der Wahrnehmung und
Erfahrung des Körpers durch Bewegung und in der Ruhe.
Die Atemtherapie ist ein Weg der Selbsterfahrung zur persönlichen Entwicklung und fördert
das Wohlbefinden. Unsere Atemtechniken geben Auskunft über unsere Befindlichkeit. Hier ist
es die Begegnung und das bewußte Wahrnehmen des eigenen Atems und den eigenen Atemmustern.
In einem Prozess der Selbsterfahrung entwickelt sich der eigene Atem in der bewußten Wahrnehmung
zu einer Kraftquelle. Blockaden und Verspannungen werden deutlich und können sich lösen.
Körperbereiche und Organe, die bisher nicht wahr genommen wurden, werden regeneriert und die
Seele bekommt wieder Raum.
Nach diesen Vorstellungen arbeitet diese Form der Atemtherapie,
die zu den naturheilkundlichen alternativen Verfahren gehört, ohne konkreten Anspruch auf
Anerkennung durch die Schulmedizin. Hier fließen vor allem die Erfahrungen der Therapeuten
in die Vorstellungen ein.